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Stockschiessen - Wettbewerbsarten

 Es gibt beim Stockschießen drei verschiedene Wettbewerbsformen:

 

a - das Mannschaftsspiel,
b - den Zieleinzelwettbewerb und
c - den Weitenwettbewerb,
d - Schnellwettbewerb.

 

Beim Mannschaftsspiel versuchen zwei Mannschaften ihre Eisstöcke möglichst dicht an die „Daube" zu schiessen.

Bei Turnieren spielt jede Mannschaft gegen jede Mannschaft. Dabei besteht ein Spiel aus sechs Kehren (Durchgänge). Gewinner ist die Mannschaft, die die meisten „Stockpunkte" erspielt. Der erste Stock, der der Daube näher ist als der beste Stock des Gegners , zählt drei Punkte, jeder weitere zwei Punkte. Bei einer Kehre sind somit bestenfalls neun Stockpunkte (3 + 2 + 2 + 2 = 9) zu erzielen.

Ein gewonnenes Spiel zählt zwei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt.

 

Der Zieleinzelwettbewerb (zurück) wird in vier Durchgängen mit unterschiedlichen Aufgaben ausgetragen. Jeder Einzelspieler spielt um die höchste Punktzahl. Bei den Durchgängen 1 und 3 wird auf fünf Zielringe geschossen. Im zweiten Durchgang müssen platzierte Zielstöcke aus bestimmten Kreisen herausgeschossen werden. Beim vierten Durchgang muss wiederum auf stehende Zielstöcke gespielt werden. Die Aufgabe besteht diesmal darin, dass entweder der Stock des Spielers abgelenkt oder der Zielstock angeschossen wird und auf den Zielringen zum Stehen kommt.

Bei jedem Durchgang hat der einzelne Spieler sechs Versuche. Bei unterschiedlicher Wertung können maximal 50 Punkte pro Durchgang erzielt werden.

 

Weitenwettbewerb (zurück)
Der derzeitige Weltrekord liegt bei 560 m!!! Der Weitenwettbewerb ist ein Athletensport, bei dem Kraft, Technik und ein ausgeprägtes Gefühl für den Ablauf einer Bewegung erforderlich sind.

Der Weitenwettbewerb ist ein Wettbewerb von Einzelspielern um die größten Weiten, die mit dem Stock erzielt werden. Der Wettbewerb wird in 5 Durchgängen ausgetragen. Während eines Durchganges darf die Bahn nicht gesäubert und es dürfen keine Trainingsversuche ausgeführt werden.
Der Versuch erfolgt ohne Anlauf von der Abspielstelle. Der Abspielraum darf nach dem erfolgten Versuch bis zum Beginn des Meßvorganges nicht verlassen werden. Die Gültigkeit des Versuchs ist vom Starter durch Flaggen anzuzeigen. Die Reihenfolge der Versuche wird nach jedem Durchgang geändert, wobei die Teilnehmerzahl in Fünftel zu teilen ist. Der gespielte Stock muß sich innerhalb der Begrenzungslinien der Wettbewerbsbahn auf der Laufsohle bewegen. Verlässt der Stock die Wettbewerbsbahn, so wird bis zu dem Punkt gemessen, an welchem der gesamte Stock die Begrenzungslinie überschritten hat. Gemessen wird die Weite vom Abspielpunkt bis zur Projektion des entferntesten Stockteiles des zum Stillstand gekommenen Stockes senkrecht auf die Leitlinie. Sieger des Wettbewerbs ist derjenige Spieler, der die größte Gesamtweite erzielte, die sich aus der Summe seiner in zwei Versuchen erreichten Weiten ergibt. Alle im Wettbewerb eingesetzten Stöcke und Laufsohlen müssen die gleichen Nummern, die gleichen Massen und Maße haben, die Laufsohlen müssen außerdem in Shorte - Härte und Geometrie übereinstimmen.

 

Schnellwettbewerb
Speed - Icing (zurück)

Eine besondere Form von Stockschießen ist das Speed-Icing. Dies ist ein Wettbewerb von Einzelspielern um die kürzesten Zeiten, die der Eisstock eine Meßstrecke von 40 m durchläuft.

Der Wettbewerb wird in drei Durchgängen ausgetragen. Während eines Durchganges darf auch hier die Bahn nicht gesäubert und es dürfen auch keine Trainingsversuche ausgeführt werden. In jedem der drei Durchgänge hat der Spieler zwei Versuche mit den hierfür gestellten zwei Stöcken. Diese zwei Versuche sind innerhalb einer Frist von 30 Sekunden nach Startzeichen durchzuführen. Der Spieler darf erst nach dem Startzeichen den Abspielraum betreten. Der Versuch erfolgt ohne Anlauf von der Abspielstelle. Der Abspielraum darf nach erfolgtem Versuch nur hinter der roten Abspiellinie verlassen werden. Die Gültigkeit des Versuchs ist vom Starter durch Flaggen anzuzeigen. Die Reihenfolge der Versuche wird nach jedem Durchgang geändert, wobei die Teilnehmerzahl in Drittel zu teilen ist. Der gespielte Stock muß sich zwischen dem Anfangs - und Endmeßpunkt der Meßstrecke innerhalb der Begrenzungslinien der Speed-Icing-Bahn auf der Laufsohle bewegen. Verläßt der Stock die Bahn oder bewegt er sich nicht auf der Laufsohle, ist der Versuch ungültig und darf nicht wiederholt werden. Gemessen wird die Zeit, die der Stock benötigt, um die Meßstrecke von 40 m zu durchlaufen. Hierfür werden entsprechende Zeitmeßgeräte, die eine Messung mit 1/100 Sekunden zulassen, verwendet. Alle im Wettbewerb eingesetzten Stöcke und Laufsohlen müssen für alle Teilnehmer gleich sein.